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"Erst die fordernde Unschuld des Fragens bringt Gesellschaften auf den langen Weg zu Humanität und Demokratie. Fragen sind ein Grundbedürfnis, ein Menschenrecht." (3Sat, Kulturzeit, 28.02.2014)

    

Dass Eltern sich trennen ist heute an der Tagesordnung, die Politik, Hollywood, die Medien, diverse Lobbyisten allen voran die "allseits überaus geschätzte" Alice Schwarzer (Deutschlands berühmtester Steuerhinterzieherin) und die Werbung sorgen schon dafür, dass Beziehungen nicht mehr allzu lange halten. Bald werden sicher auch Scheidungsanwälte ihre Visitenkarten bereits am Standesamt auslegen oder vor der Kirche verteilen. (Frisch Vermählte mögen bitte den Sarkasmus verzeihen.)

Aus der Tatsache, dass Eltern sich trennen und meinen Erfahrungen mit ebenfalls betroffenen Vätern und deutschen Gerichten in Bezug auf Umgangsregelungen drängen sich mir einige bislang unbeantwortete einfache Fragen auf:

 

  • Warum ist es nicht möglich, dass Vater und Mutter auch nach einer Trennung trotzdem gleichermaßen für ihre Kinder da sein dürfen, schließlich haben sie ja auch gleichermaßen an der Entstehung der Kinder "mitgewirkt". Allein aus der Tatsache, dass die Natur es so eingerichtet hat, dass die Frau die Kinder austrägt, können der Mutter doch keine besonderen Rechte am Kind erwachsen?

     


     

  • Warum gibt man i.d.R. der Mutter die Macht nach einer Trennung der Eltern über Art und Umfang des Umgangs des Vaters mit seinen Kindern zu entscheiden?

     


     

    Im § 1684, Abs. 1 BGB steht:  "Das Kind hat das Recht auf Umgang mit jedem Elternteil; jeder Elternteil ist zum Umgang mit dem Kind verpflichtet und berechtigt."   Nachdem dieser Paragraph den Umgang des Kindes mit den Eltern und der Eltern mit dem Kind nicht näher quantifiziert, müsste man dann nicht - wenn man davon ausgeht, dass Männer und Frauen (also auch auch Mütter und Väter) gleichberechtigt sind (Art. 3 Abs. 2 GG) - davon ausgehen, dass dieser Paragraph zunächst auch einen gleichberechtigten Umgang der Eltern mit ihrem Kind und des Kindes mit seinen Eltern meint.

  • Warum wird vor deutschen Gerichten dann, insbesondere wenn es darum geht Umgangsregelungen mit den Kindern festzulegen, der Wille der Mutter meist mehr gewichtet als der des Vaters?

     


     

  • Warum dürfen Väter nach der Trennung von ihrer Partnerin nicht grundsätzlich genauso für ihre Kinder sorgen, wie Mütter? Sind sie automatisch schlechtere Elternteile?

     


     

  • Warum können Väter zwar jetzt das Sorgerecht auch gegen den Willen der Mutter bekommen und haben dann, wenn es darum geht den Umgang mit den Kindern zu regeln, trotzdem wieder nichts zu sagen?

     


     

  • Warum greift der Staat sobald die Eltern sich trennen, so massiv mit mutterkonformen Umgangsregelungen kindswohlmissachtend in die Familie ein aber ignoriert häufig Missstände, wenn die Familie noch in einem Haushalt lebt?

     


     

  • Warum werden Familienrichter für ihre verantwortungsvolle Tätigkeit nicht umfassender ausgebildet, damit sie besser erkennen, was unsere Kinder wollen und brauchen?

     


     

  • Warum werden vor deutschen Gerichten neueste Erkenntnisse in der Familienforschung sowie der gesellschaftliche Wandel oft einfach ignoriert?

     


     

    Zum Schluss noch eine rein hypothetische Frage:

    Stellen wir uns mal einen Richter vor, dessen Frau, aus welchem Grund auch immer, plötzlich aus dem gemeinsamen Haus auszieht und die Kinder einfach mitnimmt. Beide können sich nicht über die Betreuung der Kinder einigen, der Fall landet vor Gericht und der Richter bekommt sogar die Möglichkeit über seinen eigenen Fall entscheiden zu dürfen, er ist also Antragsteller und Richter in einer Person. Wie würde dieser Richter wohl entscheiden, wenn er seine Kinder liebt...

    Wie gesagt, alles nur rein hypothetisch.

     

Fragen über Fragen und dabei will ich einfach nur ein guter, gleichberechtigter und vollwertiger Vater für meinen Sohn sein dürfen, ihn lieben und für ihn da sein dürfen, um ihm, zusammen mit seiner Mutter, einen hervorragenden Start ins Leben bereiten zu können.

Kann mir Einer erklären, warum das alles so schwer sein muss???

 

Wenn Frauen/Mütter beispielsweise von vornherein wüssten, dass sie sich im "ungünstigsten" Fall (was aber für Trennungs-Kinder meist der Idealfall wäre) die Kinder "hälftig" mit ihrem Ex-Partner "teilen" müssen, es also ein im Gesetz verankertes Recht auf ein paritätisches Wechselmodell gäbe, so wie es z.B. auch in anderen europ. und außereurop. Ländern der Fall ist ( s. Wikipedia) und dies auch z.B. der ISUV fordert ( s. ISUV ) dann gäb´s auch keine Streitereien mehr um die Kinder - davon bin ich überzeugt. Ok., es würden vielleicht ein paar Kinder weniger geboren, nämlich genau die die nur gezeugt wurden/werden damit die Mutter nicht mehr arbeiten gehen muss und vom Geld des Vaters leben kann, aber ich denke das würde unsere Gesellschaft schon verkraften, denn als Ausgleich hierfür könnten wir ja FRIEDEN bekommen, FRIEDEN zwischen Mutter und Vater.

 

Aber wer will schon Frieden.......????

 

Bei mir ist es im Moment auch grad so: ich möchte gern einen(!) zusätzlichen Tag alle 3 Wochen mit meinem Sohn verbringen dürfen. Dies würde unserem Sohn einen regelmäßigeren gleichbleibenden Wochenrhythmus bescheren aus dem er eben derzeit alle 3 Wochen rausgerissen wird. Das wäre im Übrigen in meinen Augen (Be-) Achtung des Kindswohls. Ich habe aber keinerlei Möglichkeiten dies gegen den Willen der Mutter durchzusetzen, und wenn die Mutter das nicht will, dann wollen es Jugendamt, Kinderschutzbund und Justiz auch nicht......????? Warum eigentlich???

 

Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind. - Albert Einstein